Genf (dpa) - Das Ausmaß von Flucht und Vertreibung hat durch bewaffnete Konflikte in der Welt einen traurigen Rekord erreicht: Bis Mitte 2014 verzeichnete das UN-Flüchtlingshilfswerk fast 57 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene innerhalb der eigenen Landesgrenzen. Diese Zahl wurde laut UNHCR seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erreicht. Allein im ersten Halbjahr 2014 wurden 5,5 Millionen Menschen durch Gewalt in die Flucht getrieben. Die meisten Flüchtlinge stammen laut UNHCR mittlerweile aus Syrien.