Zürich (SID) - Der tragische Unfalltod von Junior Malanda hat auch die Frauenmannschaft des Bundesligisten VfL Wolfsburg in Schockstarre versetzt. "Wir haben uns überlegt, ob wir überhaupt nach Zürich reisen wollen", sagte Trainer Ralf Kellermann, der wie Nationalspielerin Nadine Keßler am Montagabend in der Schweizer Metropole vom Weltverband FIFA ausgezeichnet werden könnte.

"Das war ein absoluter Schock für uns", sagte Kellermann während der Pressekonferenz der Nominierten für den Trainer/in des Jahres (Frauen): "Aber wir haben glaube ich im Sinne von Junior Malanda entschieden. Wir sind gerne hier, aber glauben Sie uns - zum Feiern ist und sicher nicht zumute." Keßler gehört zu den Top-3 der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres.

Der 20 Jahre alte Malanda war am Samstagnachmittag auf der A2 bei Porta Westfalica (Nordrhein-Westfalen) auf dem Weg zum geplanten Abflug der Wölfe ins Trainingslager tödlich verunglückt.