Genf (AFP) Die Konfliktparteien in Libyen haben unter Vermittlung der Vereinten Nationen in Genf Gespräche über eine Beilegung des Konflikts begonnen. "Es wird ein langer Prozess sein, es wird schwierig werden", sagte der UN-Sondergesandte für Libyen, Bernardino Leon, am Mittwoch in der Schweizer Stadt. Ein "Durchbruch" werde weder "morgen" noch "übermorgen" erwartet. Der Graben zwischen den Lagern werde durch die anhaltenden Kämpfe weiter vertieft, warnte Leon. Ziel der Gespräche ist die Bildung einer Einheitsregierung sowie die Annahme einer neuen Verfassung.