Berlin (AFP) Sie war als das zentrale geostrategische Projekt von Russlands Staatschef Wladimir Putin geplant: Inzwischen gilt die Ende Mai vergangenen Jahres nach zehnjähriger Vorbereitung gegründete Eurasische Wirtschaftsunion zwischen Russland, Weißrussland und Kasachstan allerdings eher als verstümmelter Abglanz des ehemaligen Sowjetimperiums. Die Ukraine, Georgien und Moldau wenden sich offen der Europäischen Union zu, während andere frühere Sowjetrepubliken zögern und sich bedeckt halten.