Kinshasa (AFP) Nach den blutigen Protesten gegen ein umstrittenes Wahlgesetz in der Demokratischen Republik Kongo hat der Senat des Landes das Gesetzesvorhaben gebremst. Einstimmig votierte das Oberhaus am Freitag für eine Überarbeitung des Entwurfs, der bereits die Abgeordnetenkammer passiert hatte. Der Senat stimmte damit gegen den darin festgeschriebenen Plan, vor den für 2016 geplanten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen eine Volkszählung abzuhalten.