Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt sich nach einem Medienbericht für ein U-Boot-Geschäft in Milliardenhöhe mit Australien ein. Kanzlerin Angela Merkel habe am Rande des G20-Gipfels in Brisbane Mitte November beim australischen Premierminister Tony Abbott für das deutsche Verkaufsangebot geworben, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter Berufung auf Regierungskreise. Es gehe um bis zu zwölf U-Boote. Laut "Spiegel" könnte der Auftrag ein Volumen von 14 Milliarden Euro haben und wäre damit eines der größten Rüstungsgeschäfte der Bundesrepublik.