Peking (AFP) Ein mongolischer Hirte hat sich im Norden Chinas nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten vor einem Regierungsgebäude erhängt, um gegen den Verlust von Weideland zu protestieren. Wie das in den USA ansässige Südmongolische Informationszentrum für Menschenrechte am Dienstag berichtete, tötete sich der 45-jährige Tumur am Montag vergangener Woche in der Provinz Innere Mongolei aus Verzweiflung über "die illegale Besetzung seines Weidelands" durch die Behörden. Vorher forderte er andere Hirten zum Protest gegen korrupte Beamte auf.