Fulda (AFP) In den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) dem Konzern ein Ultimatum bis zum 30. Januar gestellt. Die EVG fordere von der Bahn für jeden Monat seit Auslaufen der Tarifverträge eine Abschlagszahlung in Höhe von 100 Euro für ihre Mitglieder, erklärte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Regina Rusch-Ziemba, am Dienstag in Fulda. "Lehnt der Arbeitgeber ab, werden wir zum Warnstreik aufrufen. Verhandelt wird in dieser Frage jetzt nicht mehr", fügte sie hinzu.