Brüssel (dpa) - Die Euro-Partner wollen vom neuen griechischen Premier Alexis Tsipras so schnell wie möglich Klarheit über die Zukunft ihrer milliardenschweren Rettungshilfen haben. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem wird am Freitag mit Tsipras in Athen zusammenkommen. Am Donnerstag will EU-Parlamentspräsident Martin Schulz nach Griechenland reisen. Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel sagte dem "Handelsblatt", die Banken in Griechenland müssten mit massiven Konsequenzen rechnen, sollte die Koalition in Athen die bestehenden Vereinbarungen mit den Geldgebern aufkündigen.