Jerusalem (AFP) Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat zum Holocaust-Gedenktag dem Iran die Vorbereitung eines "neuen Völkermords" vorgeworfen. Die Juden und der Staat Israel würden "seit Menschengedenken" gehasst, sagte Netanjahu am Dienstag in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Gewisse Dinge würden sich nicht ändern, doch die Juden hätten sich geändert. "Heute sind wir fähig, uns zu schützen und unsere Freiheit zu verteidigen", sagte der konservative Politiker, der bei den vorgezogenen Neuwahlen im März auf eine Wiederwahl hofft.