Erbil (AFP) Im Nordirak ist erneut ein Massengrab mit Gebeinen von mehr als 20 Jesiden gefunden worden, die vermutlich von der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) getötet wurden. Wie ein Sprecher der kurdischen Regionalregierung am Samstag mitteilte, wurde das Massengrab in der Nähe des Dorfes Bardijan am Freitag geöffnet, nachdem ein Anwohner die Behörden alarmiert hatte. Gefunden wurden demnach die Leichen von 23 Männern. Sie wurden den Angaben zufolge erschossen, einige von ihnen hatten die Hände gefesselt.