Berlin (dpa) - Die SPD pocht auf eine volle Angleichung der Ost-Renten ans Westniveau. Es könne nicht sein, dass man 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch Unterschiede zwischen Ost und West mache, sagte SPD-Vize Ralf Stegner der "Bild"-Zeitung. Nach dem deutschlandweiten Mindestlohn müsse jetzt die Rente angepasst werden. Der CDU-Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg sagte dagegen der Zeitung, die schnelle Rentenangleichung wäre der falsche Schritt. Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine völlige Angleichung der Rentenwerte zum Ende des Solidarpakts 2019 vor.