Berlin (AFP) In der Ostukraine droht nach Angaben des Vorstands der Heinrich-Böll-Stiftung, Ralf Fücks, eine humanitäre Krise von bislang unterschätztem Ausmaß: In manchen Gemeinden gebe es inzwischen so viele Flüchtlinge wie Einwohner, sagte Fücks nach einer mehrtägigen Reise in die Konfliktregion der Nachrichtenagentur AFP. "Die Lage ist in vielen Orten dramatisch", die ohnehin überforderten und unterfinanzierten Gemeinden könnten die Herausforderungen aus eigener Kraft nicht bewältigen. Es brauche deshalb dringend "massive finanzielle, technische und medizinische Hilfe aus der EU".