Hagen (AFP) Das historische Schützenwesen in Deutschland wird einem Medienbericht zufolge wegen des Umgangs mit einem muslimischen Schützenkönig aus dem westfälischen Werl vorerst nicht Weltkulturerbe. Das Expertenkomitee der Deutschen Unesco-Kommission habe den Antrag auf eine Aufnahme in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes zurückgestellt, berichtete die "Westfalenpost" in Hagen am Dienstag. Begründet worden sei dies damit, dass dem muslimischen Schützenkönig als Nicht-Christ die Teilnahme am Bezirksschützenfest verweigert wurde.