Lille (AFP) Im Zuhälterei-Prozess gegen Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und 13 weitere Angeklagte hat die Staatsanwaltschaft mit ihrem Schlussplädoyer begonnen. Staatsanwalt Frédéric Fèvre forderte am Dienstag vor dem Gericht in der nordfranzösischen Stadt Lille unter anderem eine einjährige Haftstrafe gegen den Zuhälter Dominique Alderweireld, der Callgirls zu Sexpartys mit Strauss-Kahn geschickt haben soll. Gegen fünf weitere Angeklagte forderte Fèvre Bewährungsstrafen zwischen drei und 15 Monaten sowie Geldstrafen. Für den Nachmittag wurde die Forderung der Staatsanwaltschaft mit Blick auf Strauss-Kahn erwartet.