Unterammergau (SID) - Die deutschen Paraski-Athleten starten mit viel Selbstvertrauen in die Heim-Weltmeisterschaft in Unterammergau. Von Mittwoch bis Samstag werden am Steckenberg sowohl die beiden Riesenslalom-Läufe als auch die anschließenden sechs Runden im Fallschirmzielspringen ausgetragen.

"Bei den Weltcups haben wir gezeigt, dass wir in der Weltspitze ganz vorn mitmischen und auch gewinnen können", sagte Bundestrainer Jürgen Barth (Peiting), der sowohl im Mannschafts- als auch im Einzelwettbewerb auf Edelmetall hofft.

Als größte Konkurrenz für Reinhold Haibel (Kempten/Durach), Andreas Fischer (Sulzberg), Peter Klarmann (Lindau am Bodensee) und Nicol Grimm (Weilheim) gelten die Athleten aus Russland, die bei der letzten WM im sibirischen Tanay abräumten. Für das Quartett des Deutschen Fallschirmsportverbands (DFV) reichte es nur zu Platz neun. 

Beim Paraski handelt es sich um eine Kombinationssportart aus Riesenslalom und und Fallschirmzielspringen. Zunächst werden zwei Riesenslalom-Läufe absolviert. Für jede Sekunde Rückstand auf den Sieger erhält der Athlet ein Handicap von drei Zentimetern Zielabweichung. In den sechs Wertungssprüngen gilt es dann, möglichst nah am oder im Bestfall auf dem Zielpunkt (Dead Center) zu landen. Jeder Zentimeter Abweichung bedeutet einen Fehlerpunkt. Derjenige, der zum Schluss am wenigsten Punkte gesammelt hat, ist der Gewinner.