Mannheim (AFP) Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie erhöht die IG Metall vor einer möglicherweise entscheidenden Verhandlungsrunde am Montag in Baden-Württemberg den Druck auf die Arbeitgeber. Wenn dann kein greifbares Lösungskonzept vorliege, "zwingen uns die Arbeitgeber förmlich dazu, dass wir das Scheitern der Verhandlungen feststellen und die Urabstimmung beantragen müssen", erklärte der baden-württembergische Gewerkschaftschef Roman Zitzelsberger am Donnerstag. Bundesweit beteiligten sich laut Gewerkschaftsangaben erneut mehr als 45.000 Beschäftigte an Warnstreiks.