Köln (SID) - Der AC Florenz hat sich mit Nationalstürmer Mario Gomez eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale der Europa League erkämpft. Die Fiorentina trennte sich in London ohne Gomez-Tor 1:1 (1:1) von Tottenham Hotspur. Ligakontrahent Inter Mailand darf ebenfalls auf das Weiterkommen hoffen, auch wenn die Lombarden bei Celtic Glasgow in der Nachspielzeit noch das 3:3 (3:2) kassierten. In der italienischen Heimat überschatteten derweil Krawalle in Rom den Spieltag der Zwischenrunde.

Der ehemalige Münchner Xherdan Shaqiri (5.), der anstelle von Lukas Podolski für den internationalen Wettbewerb nominiert worden war, und Rodrigo Palacio (13./26.) erzielten Inters Tore. Zwischenzeitlich hatten Stuart Armstrong (24.) und ein Eigentor von Hugo Campagnaro (25.) für den Ausgleich gesorgt, John Guidetti (90.+3) traf zum 3:3. Für Florenz glich José Maria Basanta (36.) die Tottenham-Führung von Roberto Soldado (6.) aus. Gomez vergab in der 69. Minute seine größte Chance nach gelungenem Dribbling im Strafraum und wurde kurz vor Schluss ausgewechselt.

Der AS Rom trennte sich von Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0), vor dem Spiel im Stadio Olimpico hatten niederländische Hooligans im Stadtzentrum jedoch eine Spur der Verwüstung und damit einen mehr als bitteren Beigeschmack hinterlassen. Bei einer Massenschlägerei an der Piazza di Spagna wurden mehrere Polizisten und Fans verletzt, bereits am Mittwoch war es zu Ausschreitungen in der Ewigen Stadt gekommen. Ein Gericht in Rom verurteilte acht niederländische Fans im Eilverfahren zu Geldstrafen von 45.000 Euro pro Kopf.

An der Anfield Road in Liverpool sorgte ein Italiener für den knappen Heimsieg der Reds gegen Besiktas Istanbul. Mario Balotelli (85.) traf per Foulelfmeter zum 1:0 (0:0) für das Team um den deutschen Verteidiger Emre Can. Kevin Kuranyi kam mit Dynamo Moskau beim RSC Anderlecht, das ohne Leihspieler Marko Marin antrat, nicht über ein 0:0 hinaus.

Für das Achtelfinale planen dürfen derweil der SSC Neapel (4:0 bei Trabzonspor) und der FC Everton (4:1 in Bern), für den der Belgier Romelu Lukaku drei Tore erzielte. Ebenfalls gute Ausgangspositionen erspielten sich der FC Brügge (3:1 in Aalborg), Dnjepr Dnjepropetrowsk (2:0 gegen Piräus) und Zenit St. Petersburg (1:0 in Eindhoven).

Mehr Probleme hatten unterdessen zwei Teams aus der spanischen Primera División: Athletic Bilbao, Finalist von 2012, kam beim FC Turin nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus, der FC Villarreal mühte sich gegen den FC Salzburg zu einem 2:1 (1:0).