Douala (AFP) Menschenrechtler haben Kameruns Sicherheitskräften schwere Menschenrechtsverletzungen im Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram vorgeworfen. Zahlreiche Zivilisten seien misshandelt worden, rund 50 Menschen in Gewahrsam erstickt, nachdem sie für Verhöre festgenommen worden seien, sagte Maximilienne Ngo Mbe, Chefin der kamerunischen Nichtregierungsorganisation Redhac, am Donnerstag. Die Streitkräfte hätten Menschen eingeschüchtert und gefoltert, um an Geheimdiensterkenntnisse zu gelangen.