Lashio (AFP) Nach einem Angriff auf einen Konvoi des Roten Kreuzes hat die Hilfsorganisation eine Waffenruhe zur Evakuierung von Zivilisten aus dem umkämpften Nordosten Myanmars gefordert. "Wir rufen Rebellen und Regierungstruppen auf, ein paar Tage die Waffen schweigen zu lassen, damit wir die Menschen in Sicherheit bringen können", sagte ein Vertreter des örtlichen Roten Kreuzes am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in der Stadt Lashio. Dort haben sich tausende Menschen vor den jüngsten Kämpfen zwischen der Armee und Rebellen der chinesisch-stämmigen Kokang-Minderheit in die Klöster geflüchtet.