Genf (AFP) Nach der Abschwächung der Ebola-Epidemie in Westafrika hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Warnung vor gefährlicher Nachlässigkeit im Umgang mit den Todesopfern gezwungen gesehen. In den am schlimmsten von der Ebola-Epidemie betroffenen Staaten Sierra Leone und Guinea gebe es vermehrt ungeschützte Beerdigungen von durch das Virus getöteten Menschen, erklärte die WHO am Mittwochabend. In Guinea fanden laut einem WHO-Bericht innerhalb einer Woche 39 Bestattungen ohne die geforderten Hygienevorschriften statt, in Sierra Leone seien es 45 gewesen.