New York (dpa) - Bisher weiß man kaum Details, aber das jüngste Snowden-Papier kann die Sicherheit der Handy-Netze infrage stellen: Der US-Abhördienst NSA und sein britischer Gegenpart GCHQ haben in großem Stil Verschlüsselungscodes für Handy-SIM-Karten gestohlen. Laut geheimen Unterlagen aus dem Jahr 2010 wurde der Kartenhersteller Gemalto ins Visier genommen. Das berichtet die Enthüllungswebsite "The Intercept". Die mit Hacker-Methoden erbeuteten Schlüssel zu den SIM-Karten ermöglichten es, unauffällig die Kommunikation von Nutzern zu überwachen. Gemalto zeigte sich sehr besorgt.