Washington (AFP) Die US-Regierung hat einmal mehr eine Justizniederlage wegen ihrer Einwanderungspolitik erlitten. Ein Bundesrichter in Washington untersagte es am Freitag per einstweiliger Verfügung, Kindermigranten und deren Mütter solange in Haft zu nehmen, bis über ihre Asylanträge entschieden ist. Die Flüchtlinge seien aus "glaubhafter Angst" vor der Gewalt in ihren lateinamerikanischen Heimatländern in die USA geflohen und hätten daher die begründete Hoffnung, dass ihnen dort Asyl gewährt werde, entschied der Richter James Boasberg.