Berlin (AFP) Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert eine kostenlose Abgabe von staatlich finanzierten Unterrichtsmaterialien über Ernährungsbildung an Lehrer und Schulen. Zwar gebe es zum Thema Ernährung über alle Klassenstufen hinweg hervorragendes, unabhängig erstelltes Material, beispielsweise von dem von der Bundesregierung finanzierten "aid Infodienst", erklärte die Organisation am Montag in Berlin. Dieses könnten Lehrer jedoch in der Regel nur gegen Gebühr bestellen - Lebensmittelhersteller und Wirtschaftsverbände gäben hingegen ihre oft stark werblichen oder interessengeleiteten Broschüren kostenfrei ab.