Berlin (AFP) Die Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses zum Fall Edathy, Eva Högl (SPD), hat Berichte über einen frühen und umfassenden Informationsfluss in der Angelegenheit bestätigt: Das Land Niedersachsen habe dem Untersuchungsausschuss, der sich mit den Verwicklungen um die Kinderpornoaffäre befasst, eine Liste mit 60 Namen vorgelegt, die frühzeitig über den Verdacht gegen den damaligen SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy informiert gewesen seien, sagte Högl am Montag im Sender MDR Info.