Berlin (AFP) Eine Sonnenfinsternis am 20. März könnte das Management des europäischen Stromnetzes auf die Probe stellen: Mit verstärkten Bemühungen um Reserven zum Ausbalancieren von starken Netzschwankungen und Schulungen von Mitarbeitern in Netzleitstellen bereiten sich die vier Übertragungsnetzbetreiber auf das Naturereignis vor, wie die Unternehmen 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet am Montag mitteilten. Denn bei sehr sonnigem Wetter wird demnach während der Sonnenfinsternis die Stromeinspeisung zunächst deutlich sinken und dann drastisch ansteigen - und zwar um die Leistung von 19 Großkraftwerken.