Paris (AFP) Einen schweren Verlust in Höhe von 4,9 Milliarden Euro hat der französische Atomkonzern Areva für das vergangene Jahr hinnehmen müssen. Dieses vorläufige Nettoergebnis für 2014 gab Areva am Montag in Paris bekannt. Der Verlust überstieg damit den Börsenwert des staatlichen Unternehmens, der bei 3,7 Milliarden Euro liegt. Als Gründe für den Einbruch gab der Konzern unter anderem Abschreibungen bei bestimmten Aktivitäten an, darunter bei seinem Projekt des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) in Finnland.