Frankfurt/Main (SID) - DFB-Sportdirektor Hansi Flick sieht den Gewinn der Weltmeisterschaft als Assistent von Bundestrainer Joachim Löw nach wie vor als "wahnsinnige Bestätigung, dieses Ziel erreicht zu haben. Ich glaube aber nicht, dass ich mit meinem Leben weniger zufrieden wäre, hätten wir das Finale in Rio nicht gewonnen", sagte Flick, der am Dienstag seinen 50. Geburtstag feiert, im Interview mit DFB.de.

Die größte Änderung durch den Titel sei für ihn, "dass er es mir erlaubt, einige Dinge gelassener zu sehen und anzugehen. Aber nicht in dem Sinne, dass ich weniger Energie in die neuen Herausforderungen investiere, ganz im Gegenteil. Der Titel hilft dabei, die neuen Projekte mit noch größerer Überzeugung anzugehen, weil er die Bestätigung dafür ist, dass der eingeschlagene Weg richtig ist", sagte der frühere Profi, der seit 1. September 2014 als Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes agiert.

Dass er nun 50 wird, spielt für Flick, der acht Jahre Löw-Assistent bei der Nationalelf gewesen war, keine Rolle: "Ich fühle mich wohl, mit meinem Alter beschäftige ich mich nicht. Für mich ist wichtig, ob es meiner Familie gut geht, ob ich gesund bin, ob der Job Spaß macht, ob er mich fordert. Das ist bei mir zum Glück alles gegeben." Er sei "voll und ganz" ein zufriedener Mann.