London (AFP) Der Vorstandschef der internationalen Großbank HSBC, Stuart Gulliver, hat einem Bericht zufolge selbst Millionen Dollar auf einem Schweizer Konto gelagert. Wie die britische Zeitung "Guardian" am Sonntag berichtete, war Gulliver Kunde der Schweizer HSBC, die im Zentrum des Skandals um Schwarzgeld-Konten und Geldwäsche steht. Dem "Guardian" zufolge hatte Gulliver im Jahr 2007 umgerechnet rund 6,7 Millionen Euro auf einem Konto liegen, das auf den Namen einer in Panama registrierten Gesellschaft, Worcester Equities, angemeldet war. Gulliver wurde demnach als Eigentümer und Nutznießer des Kontos geführt.