Verden (dpa) - Im Kinderporno-Prozess gegen Sebastian Edathy kommt es möglicherweise doch noch zu einer Einstellung gegen Geldauflage. Nach längerer Diskussion einigten sich Richter, Staatsanwalt und Verteidiger zu Prozessbeginn, darüber miteinander zu reden. Voraussetzung ist nach Worten von Staatsanwalt Thomas Klinge aber, dass der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete die Vorwürfe zugibt. Die Anklagebehörde wirft dem 45-Jährigen vor, im November 2013 über das Internet kinderpornografische Videos und Bilder gekauft zu haben.