New York (AFP) Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den USA vorgeworfen, durch ihr Streben nach einer globalen Vormachtstellung den Nahen Osten ins Chaos gestürzt zu haben. Lawrow nannte am Montag während einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats zur Sicherung von Frieden und Sicherheit die US-Interventionen im Irak 2003, in Libyen 2011 und nun in Syrien als Beispiele für eine "Verletzung der grundlegenden Prinzipien der Vereinten Nationen". Damit seien der Nahe Osten und Nordafrika "in Instabilität und Chaos" gestürzt worden und zur Brutstätte von Extremismus geworden.