Frankfurt/Main (SID) - Von einer möglichen Robben-Jagd wollte Matchwinner Alexander Meier auch nach seinem nächsten Doppelpack nichts wissen. "Die Bayern erzielen doch in jedem Spiel fünf bis sechs Tore. Davon macht Arjen Robben zwei bis drei", sagte Meier. Minuten zuvor hatte er seine Frankfurter Eintracht zum 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV geschossen und sich mit 16 Treffern ganz nah an den Bayern-Star (17) herangepirscht.

Damit hat Meier (32) schon jetzt seinen persönlichen Bundesligarekord aus der Saison 2012/2013 eingestellt - trotz zwischenzeitlicher Flaute mit nur einem Erfolg aus den vergangenen fünf Spielen. "Es ist doch ganz normal, dass es mal nicht läuft. Ich gebe im Training immer alles und versuche, mein Spiel zu machen", sagte Meier und reagierte damit auch auf die jüngste Kritik von Sportdirektor Bruno Hübner.

Der hatte nämlich seine sportliche Lebensversicherung nach der Niederlage beim FSV Mainz 05 in der Vorwoche kritisiert. "Wir wissen ja, wenn Alex nicht trifft, ist er eher unauffällig. Diese Kröte müssen wir schlucken", hatte Hübner gesagt. Am Samstag war Meier nun wieder erfolgreich - und Hübner glücklich. "Alex kann von seiner Qualität den Unterschied machen. Wenn er es nicht macht, hat die Mannschaft ein Problem. Daher erwartet man von einem Spieler wie ihm immer mehr", sagte Hübner.