Kairo (dpa) - Die geplante ägyptische Parlamentswahl muss möglicherweise verschoben werden. Das höchste Verfassungsgerichts in Kairo erklärte ein Gesetz zur Einteilung der Wahlkreise für ungültig. Die Wahl könne erst abgehalten werden, wenn das Gesetz geändert werde. Eigentlich sollte die Abstimmung am 21. März beginnen. Ägypten hat seit Mitte 2012 kein Parlament mehr, nachdem das Gericht dessen Wahl für ungültig erklärt hatte. Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat zugesagt, das Land Richtung Demokratie zu führen. Kritiker werfen ihm vor, er habe das Land in eine neue Diktatur verwandelt.