Duschanbe (AFP) Im von Präsident Emomali Rachmon seit Jahrzehnten mit harter Hand geführten Tadschikistan ist am Sonntag ein neues Parlament gewählt worden. In dem zentralasiatischen Staat, in dem die Opposition immer wieder über Unterdrückung berichtet, traten 285 Kandidaten von acht Parteien an. Es wurde allgemein mit einem Wahlsieg der regierenden Demokratischen Volkspartei Tadschikistans gerechnet, die im scheidenden Parlament 55 der 63 Sitze inne hat. In der früheren Sowjetrepublik wurde noch nie eine Wahl von internationalen Beobachtern als frei und fair gewertet, und auch diesmal klagte die Opposition über Repressionen.