Washington (AFP) Die USA wollen einem Medienbericht zufolge mehr als 150 Bosnier ausweisen, weil sie an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen seien sollen - insbesondere am Massaker von Srebrenica. Insgesamt habe die Einwanderungsbehörde in einer gemeinsamen Untersuchung mit dem Zoll rund 300 Einwanderer aus Bosnien identifiziert, die ihre Beteiligung an Kriegsverbrechen während der Bosnien-Kriege von 1992 bis 1995 verschleiert hätten, berichtete die "New York Times" am Samstag. "Je mehr wir graben, desto mehr Dokumente finden wir", sagte der Historiker und Forscher Michael MacQueen der Zeitung.