Sydney (AFP) Australische Behörden haben in den vergangenen zwei Jahren im Gebiet von Cape Otway hunderte Koala-Bären getötet, weil diese wegen Überbevölkerung vom Hungertod bedroht waren. Die Maßnahme sei notwendig gewesen, weil die Tiere in dem Gebiet nicht mehr genügend zu Fressen fanden, verteidigte die Umweltministerin des südöstlichen Bundesstaats Victoria, Lisa Neville, am Mittwoch die Entscheidung ihres Vorgängers. Nach ihren Angaben wurden insgesamt 686 Koalas aufgegriffen und von Tierärzten eingeschläfert.