Peking (AFP) In der chinesischen Provinz Xinjiang sind Aktivisten zufolge im vergangenen Jahr mehr als 450 Menschen bei Unruhen und Anschlägen getötet worden. Die meisten der Opfer seien Angehörige der muslimischen Volksgruppe der Uiguren gewesen, deren angestammte Heimat die Wüstenprovinz im äußersten Westen Chinas ist, erklärte die Menschenrechtsorganisation Uyghur Human Rights Project (UHRP) in Washington am Dienstag. Die Möglichkeiten von Journalisten und Menschenrechtlern zu Recherchen in der Region sind stark eingeschränkt, weshalb die Zahlen nur eine Annäherung darstellen.