München (AFP) Bayern will mehr als 2200 Arbeitsplätze von Beamten und Landes-Angestellten sowie 930 Studienplätze aus den städtischen Ballungsräumen in ländliche Gebiete verlagern. Damit ist das am Mittwoch einstimmig vom bayerischen Kabinett in München beschlossene Konzept des bayerischen Finanz- und Heimatministers Markus Söder (CSU) noch um mehrere hundert Stellen umfangreicher als ursprünglich erwartet. Insgesamt werden über fünfzig Behörden und staatliche Einrichtungen, darunter auch Hochschulfakultäten, verlagert. Es soll dabei aber keine Zwangsversetzungen von Beamten geben.