Dresden (AFP) In dem bizarren Fall eines offenbar auf eigenes Verlangen zerstückelten Mannes hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Dresden eine Verurteilung des Angeklagten wegen Mordes gefordert. Die Beweisaufnahme in dem seit August laufenden Verfahren ergab nach Auffassung der Anklagebehörde, dass der 57-jährige Detlev G. sein Opfer zur Befriedigung seines Geschlechtstriebs tötete, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Mittwoch. Da der frühere Kriminalbeamte die Leiche außerdem zerstückelte, liege zudem eine Störung der Totenruhe vor.