Washington (AFP) Die bisherigen Theorien zur Entstehung des Menschen müssen nach dem Fund eines nur acht Zentimeter langen Knochenstücks in Äthiopien überdacht werden. US-Forscher stellten am Mittwoch in dem US-Wissenschaftsblatt "Science" ein Stück eines Unterkiefers mit fünf Zähnen vor, das rund 2,8 Millionen Jahre alt ist und offenbar von einem Exemplar der Gattung Homo stammt, aus der auch der moderne Mensch, der Homo sapiens, hervorging. Demnach ist der Homo 400.000 Jahre älter als bislang anhand von Knochenfunden belegt werden konnte.