Berlin (AFP) EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) ist mit seiner Forderung an den griechischen Regierungschef Alexis Tsipras, die Koalition mit den Rechtspopulisten zu beenden, auf scharfe Kritik gestoßen. "Es ist nicht unsere Aufgabe, gewählte Regierungen aufzufordern, Koalitionen zu beenden", sagte der Unions-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Roderich Kiesewetter (CDU), am Sonntag der Online-Ausgabe des "Handelsblatts". Der EU-Parlamentspräsident überschreite damit "eindeutig" seine Kompetenzen.