Hamburg (AFP) Die deutschen Kohlekraftwerke stoßen einem Bericht zufolge mehr als sechs Tonnen Quecksilber aus, zwei Drittel der in Deutschland emittierten Gesamtmenge. Braunkohlekraftwerke nähmen mit bis zu 17,5 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft die Spitzenposition ein, berichtete das Hamburger Magazin "Spiegel" am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf offizielle Angaben. Dies sei viermal mehr, als künftig in den USA erlaubt sein solle. Dort wurden demnach wesentlich strengere Grenzwerte als in Deutschland erlassen.