Karlsruhe (SID) - Die Polizei in Karlsruhe hat kurz nach Beginn des Südwestderbys zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern ein erstes positives Fazit gezogen. "Gemessen an der Brisanz, die in diesem Spiel steckt, ist alles relativ ruhig geblieben", sagte Pressesprecher Fritz Bachholz vom Polizeipräsidium Karlsruhe am Sonntag auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID).

Rund 200 FCK-Fans hatten zeitweise den vorgesehenen Weg Richtung Stadion verlassen und so versucht, Kontrollen zu umgehen. An der Autobahnraststätte Bruchsal war zudem ein Fanschal geklaut worden.

Das bislang letzte, traurige Kapitel in der ewigen Fehde beider Lager datiert vom 4. Oktober 2014. Nach dem Hinspielsieg des FCK (2:0) war es auf der Südtribüne des Fritz-Walter-Stadions zu wüsten Ausschreitungen gekommen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte beide Klubs deshalb zu einer Geldstrafe von jeweils 20.000 Euro verdonnert. Zudem droht bei "einem schwerwiegenden Wiederholungsfall" bis zum 4. Oktober 2015 ein Meisterschaftsheimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit.