Sevilla (AFP) Die Protestpartei Podemos wird künftig als drittstärkste Kraft im Regionalparlament im südspanischen Andalusien vertreten sein. Bei den Wahlen in der bevölkerungsreichsten Provinz Spaniens erreichte Podemos nach Auszählung von fast 90 Prozent der Stimmen eine Zustimmung von 14,8 Prozent. Wahlsieger wurden die schon bislang in Andalusien regierenden Sozialisten (PSOE) mit 35,8 Prozent. Einen herben Rückschlag erlitt die in Madrid regierende konservative Volkspartei (PP): Sie kam nur auf 26,4 Prozent der Stimmen. Bei der vergangenen Regionalwahl vor drei Jahren hatte die PP noch 40 Prozent erreicht.