Sevilla (AFP) Im südspanischen Andalusien ist am Sonntag ein neues Regionalparlament gewählt worden. Knapp 6,5 Millionen Wahlberechtigte waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Der Urnengang war der Auftakt für ein Superwahljahr in Spanien, wo im Herbst auch landesweite Parlamentswahlen anstehen, und galt deshalb als wichtiger Stimmungstest für die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy und die in Andalusien regierenden Sozialisten (PSOE). Wegen der Unzufriedenheit über die Sparpolitik wurde vor allem für die linke Podemos-Partei und die neue Mitte-Rechts-Bewegung Ciudanos mit Stimmenzuwächsen gerechnet.