Paris (AFP) Nach dem Anschlag auf das Bardo-Nationalmuseum in Tunis mit 21 Toten hat Präsident Béji Caïd Essebsi Sicherheitsmängel eingeräumt. "Es gab Defizite", sagte Essebsi dem französischen Magazin "Paris Match" am Samstag. Polizei und Geheimdienste seien "nicht systematisch genug" vorgegangen, um die Sicherheit des Museums zu gewährleisten. Zugleich betonte er aber, dass die Sicherheitskräfte "sehr effektiv reagiert" und dem Anschlag schnell ein Ende bereitet hätten. Dadurch seien dutzende weitere Todesopfer verhindert worden, da die Attentäter ihre Sprengstoffwesten nicht mehr hätten zünden können.