München (AFP) Im Streit um den Nachlass des Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt ist dessen Cousine mit einem Erbschein-Antrag vor Gericht gescheitert. Das Amtsgericht München teilte am Donnerstag mit, es halte das Testament von Gurlitt, in dem er das Kunstmuseum Bern zum Alleinerben eingesetzt hat, "für wirksam". Dessen Cousine Uta Werner hatte mit Hilfe eines Gutachtens die Testierfähigkeit von Gurlitt in Frage gestellt und einen Erbschein beantragt. Deshalb musste das Amtsgericht die Gültigkeit des Testaments für die mutmaßlich millionenschwere Kunstsammlung prüfen.