Jerusalem (AFP) Im Krieg zwischen radikalen Palästinensergruppen und Israel im Sommer vergangenen Jahres sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mehr Zivilisten im Gazastreifen als in Israel durch palästinensische Raketen getötet worden. Durch die aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuerten Raketen seien sechs Zivilisten in Israel und mindestens 13 im Gazastreifen getötet worden, heißt es in einem Amnesty-Bericht vom Donnerstag. Dies sei auf fehlgeleitete Raketen zurückzuführen. Amnesty bezeichnete die tödlichen Angriffe auf Zivilisten als "Kriegsverbrechen".