Paris (AFP) Sieben Monate nach einer schweren Panne ist am Freitagabend wieder eine Sojus-Trägerrakete mit zwei Satelliten für das künftige europäische Navigationssystem Galileo an Bord ins All gestartet. Die Rakete hob 22.46 Uhr (MEZ) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab, wie Aufnahmen der Europäische Raumfahrtbehörde (ESA) zeigten. Die Satelliten Nummer sieben und acht des Galileo-Programms sollen nach einem drei Stunden und 48 Minuten dauernden Flug ihre Umlaufbahn in Höhe von 23.500 Kilometern erreichen und nach einer Reihe von Tests Mitte des Jahres einsatzbereit sein.