Seoul (AFP) Mehr als 200 Aktivisten und Angehörige von Opfern der "Sewol"-Fährkatastrophe in Südkorea haben kurz vor dem ersten Jahrestag der Tragödie einen Protestmarsch gestartet. Mit ihrem "Marathon", der am Samstag in Ansan in Richtung der 35 Kilometer entfernten Hauptstadt Seoul aufbrach, wollen sie den Druck auf die Regierung erhöhen, eine unabhängige Untersuchung einzurichten. Sie fordern insbesondere, dass das Wrack der Fähre gehoben wird, um die letzten noch vermissten Opfer zu bergen.